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(via teh.geekosphere.org)

Neue DigiCam

18.03.2010

Da mein Handy keine tollen Fotos machen kann, habe ich mir heute eine ALDI-Traveler DC12 geleistet.

Die DC12 ist nicht meine erste ALDI-Kamera. Auf dem Bild links steht eine MD 5319 aus dem Jahr 2002. Trotz ihres hohen Alters und dank Linux ist die Kamera immer noch als Webcam im Einsatz.

Bin gespannt, ob die DC12 in acht Jahren auch noch funktionieren wird.

One-Liner (IV)

15.03.2010

If at first you don't succeed, cheat.
Repeat until you get caught.
Then lie.

Made in Germany

11.03.2010


(via bfa)

Die Geschwindigkeit des eigenen Heimnetzwerks lässt sich am einfachsten zuverlässigsten mit dd und ssh bestimmen. Man kann nämlich mit beiden Tools einen Benchmark konstruieren, der ohne bremsende Platten auf beiden Seiten auskommt.

Die Idee ist einfach: Ein Rechner pumpt Nullen über das Netz zum anderen Rechner, der die Nullen gleich entsorgt. Die Pumpgeschwindigkeit ist dann die Netzwerkbandbreite.

Konkret bedeutet dies, man braucht zwei Terminals:

1. Das Pumpterminal
    dd if=/dev/zero | ssh Zielrechner dd of=/dev/null

2. Das dd-Statusterminal
   
watch killall -USR1 dd

Im Pumpterminal wird dann der Durchsatz angezeigt.

Bei 100MBit sollte die Ausgabe dann ungefähr so aussehen:
38675+0 Datensätze ein
38674+0 Datensätze aus
19801088 Bytes (20 MB) kopiert, 1,72399 s, 11,5 MB/s
84435+0 Datensätze ein
84434+0 Datensätze aus
43230208 Bytes (43 MB) kopiert, 3,73286 s, 11,6 MB/s
130515+0 Datensätze ein
130514+0 Datensätze aus
66823168 Bytes (67 MB) kopiert, 5,74186 s, 11,6 MB/s
176339+0 Datensätze ein
176338+0 Datensätze aus
90285056 Bytes (90 MB) kopiert, 7,75064 s, 11,6 MB/s
222131+0 Datensätze ein
222130+0 Datensätze aus
113730560 Bytes (114 MB) kopiert, 9,76024 s, 11,7 MB/s
268031+0 Datensätze ein
268030+0 Datensätze aus
137231360 Bytes (137 MB) kopiert, 11,7691 s, 11,7 MB/s

Der Durchsatz ist nicht schlecht v.a. wenn man bedenkt, dass bei 100MBit die Obergrenze bei 11,9MB/s liegt.

Cheers!

PS: Ich WILL Gigabit. Aber die Hardware gibts ned her. Spaßbremse ist der Laptop.

Zur Serverüberwachung gibt es sehr viele Tools. Die meisten zeichnen nette Diagramme und speichern ausführlich jede Statusänderung. Dies ist häufig Overkill,  wenn nur wissen will, ob der Server gerade online ist.

Für eine solche Aufgabe wäre die Verwendung eines Instantmessengers genau die richtige Wahl. Zu diesem Zweck habe ich auf dem Server finch, die Terminalversion von Pidgin installiert. Aber finch ist nicht wirklich komfortabel zu bedienen und für diesen Zweck nicht ausgelegt, da das Programm nicht im Hintergrund laufen kann. Also flog finch wieder von der Platte. Die kurze anschließende Suche brachte genau das richtige Tool zum Vorschein:

Graham King's Jimbo. Jimbo ist ein in Python geschriebenes Servermonitortool, das den Onlinestatus über Jabber ausgibt.

Wie man Jimbo in Ubuntu installiert folgt hier:

  • Anlegen eines Jabberkontos, das der Server/Jimbo verwenden soll
       Hier kann man auf Googlemail, CCC-Jabber, jabber.org, ... zurückgreifen. Bei mir übernahm wegen vorheriger Experimente finch diese Aufgabe.
  • Python XMPP-Modul installieren:
       sudo apt-get install python-xmpp
  • Download und entpacken von Jimbo (lokale Kopie)
  • Anpassen der Konfigurationsdatei jimbo_config.py
  • Installieren:
      sudo cp jimbo_config.py /usr/local/sbin/
      sudo cp jimbo.py /usr/local/sbin/
      sudo cp pyDaemon.py /usr/local/sbin/
      sudo chmod u+x /usr/local/sbin/jimbo.py
      sudo cp jimbo /etc/init.d/
  • Jimbo beim Hochfahren automatisch starten
      sudo sysv-rc-conf (Jimbo in Runlevel 0, 2, 6 eintragen)
  • Server neustarten oder Jimbo manuell starten

Zusätzlich zur puren Anwesentheitsüberwachung, kann Jimbo noch folgende Befehle verarbeiten:

  • help: Zeigt verfügbare Befehle
  • load: Zeigt die load/Auslastung/Anzahl der laufenden Prozesse
  • monitor: Zeigt den Online-Status von Apache2, mySQL, memcached(?) und Exim
  • uptime: Zeigt, wie lange der Server schon läuft

Cheers!

PS: In dem Zusammenhang nicht unteressant: xmpphp (Danke Patrick).

DHL?

01.03.2010

Die Schriftdarstellung von Firefox ist in Ubuntu ein ganz spezieller Problemfall. So ignoriert der Browser die Einstellungen des Gnome-Desktops, was in unscharfer Darstellung resultiert. Mit Hilfe der Anleitung, Ubuntu/Firefox - Unscharfe Schrift, konnte man bis Firefox 3.5 das Schriftbild angenehmer gestalten.

Seit Firefox 3.6 ist in den Ubuntupaketen diese Möglichkeit nicht mehr verfügbar, was den Browser für mich unbenutzbar macht. Hintergründe und Bugreports habe ich in diesem Eintrag zusammengefasst.

Um nun einen Firefox 3.6 mit scharfen Schriftbild zu erhalten sind zwei Schrite notwendig:
1. Firefox selbstkompilieren mit gesetzter enable-system-cairo Option
2. Erstellen einer passenden Schriftkonfiguration

Im folgenden die Schritte im Detail:

1 Firefox kompilieren

1.1 Ubuntu vorbereiten
 sudo apt-get build-dep firefox
 sudo apt-get install mercurial libasound2-dev libcurl4-openssl-dev libnotify-dev libxt-dev libiw-dev mesa-common-dev autoconf2.13 checkinstall

1.2 Firefox-Quellcode herunterladen und entpacken
 wget http://releases.mozilla.org/pub/mozilla.org/firefox/releases/...
 tar xvf firefox-3.6.source.tar.bz2
 cd mozilla-1.9.2

1.3 Konfigurieren
MOZILLA_OFFICIAL=1 BUILD_OFFICIAL=1 ./configure --build=x86_64-linux-gnu --prefix=/usr '--includedir=/usr/include' '--mandir=/usr/share/man' '--infodir=/usr/share/info' --sysconfdir=/etc --localstatedir=/var --disable-maintainer-mode --disable-dependency-tracking --srcdir=. --enable-tests --enable-mochitest --enable-system-cairo --disable-system-sqlite --with-system-nss --enable-system-hunspell --enable-application=browser --enable-extensions=default --enable-startup-notification --with-user-appdir=.mozilla --without-system-jpeg --with-system-zlib=/usr --with-system-bz2=/usr --disable-javaxpcom --disable-crashreporter --disable-elf-dynstr-gc --disable-installer --disable-strip --disable-strip-libs --disable-install-strip --disable-updater --enable-optimize --enable-safe-browsing --with-distribution-id=com.ubuntu --enable-official-branding

1.4 Kompilieren und installieren
 make
 sudo checkinstall

Nun hat man ein eigenes Firefox-Paket installiert, das man ohne Probleme verteilen und über die Paketverwaltung wieder könnte.

2 Schrift konfigurieren
Das Vorgehen wird hier erklärt.

Am Ende der Prozedur sollten About-Screen und Schriftbild ungefähr so aussehen:


Firefox 3.6 mit augenschonendem Schriftbild

Cheers!

Update 02.03.2010: Das deutsche Sprachpaket (xpi) gibt's bei releases.mozilla.org.

Man merkt, dass es abends immer noch kalt ist, wenn die Systemtemperatur kurz nach Öffnen des Fensters so aussieht:

Sys Temp: +23.0°C (high = +96.0°C, hyst = +84.0°C)
CPU Temp: +8.0°C (high = +80.0°C, hyst = +75.0°C)
AUX Temp: +8.5°C (high = +80.0°C, hyst = +75.0°C)

(via lawblog)

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